dass der IE 6 Schwierigkeiten hat ihm unbekannte Elemente zu gestalten
Der IE 7 und der IE 8 auch. Ich nutze auf meiner privaten Seite den JS-Hack zur Aktivierung der neuen Elemente für IE <= 8.
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HTML5 enabling script
Das ist meiner Meinung nach aber nichts, was unbedingt auf einer Kundenseite gemacht werden sollte. Da bleibt es wohl auf absehbare Zeit bei
<div id="header"> statt
<header>.
aber es vereinfacht viel und das endlich der Umfang der Elemente, an den Bedarf angepaßt wurde, wurde auch Zeit
Ja, zumal auf eine Weise, die nicht einem so komplexen Konzept folgt wie XHTML > 1.1. Das ist irgendwie ein wunderbares Beispiel, wie „Pragmatismus“ gegen „konzeptionelle Perfektion“ siegt.
devilseye schrieb:
okey das heisst divs werden nur noch gebraucht für den zusammenhalt mehrer bilder, listen, texten, usw. wozu sie eigentlich gedacht wurden, sie jedoch bis jetzt nie wurden.
Ich sage es noch einmal klar:
<div> ist immer ein Ausweichelement, weil kein geeigneteres Element existiert. (Gleiches gilt übrigens für
<span>.) Für eine Liste würde vermutlich niemand mehr auf die Idee kommen, nicht
<ul>/
<ol> und
<li> zu nutzen. So ähnlich wird es in Zukunft auch mit
<header> für Header sein.
Der Vorteil korrekter semantischer Auszeichnung ist, dass Clients (vom Suchbot bis zum grafischen Webbrowser) mehr aus den Daten herausholen können. So kann etwa der Inhalt von
<article> „suchtechnisch“ als wichtiger eingestuft werden als der Inhalt von
<footer>. Die Entscheidung über die korrekte Einordnung der Relevanz einzelner Seitenbereiche trifft nicht mehr ein mehr oder weniger „dummer“ Algorithmus, sondern der Seitenautor selbst.
Zudem könnten Clients mit kleinem Viewport eine Funktion anbieten, die
<aside>-Inhalte oder
<footer> standardmäßig ausblendet oder ähnliches.
Bei den neuen
type-Attributen von
<input> kann ein Client etwa eigenständig UI-Elemente zur Auswahl eines Datums anbieten, weil der Client weiß, dass in dieses Feld ein Datum eingefügt werden soll.
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A Form of Madness - Dive Into HTML5
Die Vorteile sind vielfältig.
Edit/PS: Ich beneide gerade Buchautoren, die sich nur am Rande mit der tatsächlichen Implementation befassen müssen. Es ist so viel einfacher, einen kurzen Abschnitt zu „Fallback“-Möglichkeiten zu schreiben, statt tatsächlich dafür zu sorgen, dass jedes Feature auch überall ordentlich läuft. Das gesagt: Lest
Dive Into HTML5, es ist gut.
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http://diveintohtml5.org/